Unter dem Motto „Teilen, um zusammenzuhalten“ standen die diesjährigen Tafeltage. Dabei wurde deutlich: Tafeln sind weit mehr als Ausgabestellen für Lebensmittel. Sie unterstützen Menschen, die durch niedrige Einkommen, Altersarmut, steigende Lebenshaltungskosten oder persönliche Krisen unter Druck geraten. Gleichzeitig sind sie Orte der Begegnung, des Austauschs und der sozialen Teilhabe.
Die Tafeltage in Fürstenwalde, Beeskow, Erkner und Storkow boten vielfältige Gelegenheiten für persönliche Gespräche, den Austausch von Informationen und ein gemeinschaftliches Miteinander. Zum Gelingen der Veranstaltungen trugen zahlreiche Kooperationspartner, ehrenamtlich Engagierte und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer bei.
Besonders hervorzuheben sind die Unterstützung durch unseren Kooperationspartner, die Juri-Gagarin-Schule in Fürstenwalde, das Mehrgenerationenhaus Fürstenwalde mit seiner Line-Dance-Gruppe sowie das BSW und Die Linke. In Beeskow bereicherte auch Frau Dr. Niederstraßer, Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, die Veranstaltung durch ihre Unterstützung. Für einen besonderen musikalischen Beitrag sorgten die Jagdhornbläser Scharmützelsee. In Erkner unterstützte der Bürgermeister Herr Pilz den Tafeltag, während in Storkow Bürgermeisterin Frau Schulze-Ludwig ihre Verbundenheit mit der Tafelarbeit zum Ausdruck brachte.
Besonders wichtig war uns die Botschaft: Wer die Tafel nutzt, muss sich nicht schämen. Auf Unterstützung angewiesen zu sein, ist kein persönliches Versagen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher und sozialer Herausforderungen.
Dabei gilt: Tafeln können Armut lindern, aber Armut nicht abschaffen. Dafür braucht es gute Löhne, auskömmliche Renten, bezahlbaren Wohnraum und eine soziale Infrastruktur, die Menschen zuverlässig auffängt. Die Tafel leistet ihren Beitrag, indem sie neben Lebensmitteln auch Orientierung, weitere Hilfsangebote und menschliche Wertschätzung vermittelt.
Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, Spenderinnen und Spendern, ehrenamtlich Engagierten, Kooperationspartnern sowie allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern. Mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer vielfältigen Unterstützung haben sie maßgeblich dazu beigetragen, die Tafeltage zu wertvollen Begegnungen zu machen, die von Austausch, Zusammenhalt und gelebter Gemeinschaft geprägt waren.
Teilen bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Jede Spende, jede helfende Hand und jedes offene Ohr sind Zeichen gelebter Menschlichkeit. Sie schenken Unterstützung, schaffen Verbundenheit und leisten einen wertvollen Beitrag zu einem solidarischen Miteinander und einem starken gesellschaftlichen Zusammenhalt.

