Kuratorium

Das Kuratorium besteht  aus drei Personen und ist ein Aufsichtsgremium analog eines Aufsichtsrates.

Gunter Rose, der ausgebildete Jurist, ist langjährig als Rechtssekretär der Gewerkschaft HBV (Handel, Banken und Versicherungen) tätig gewesen. Ab 1989 organisierte er den Aufbau der DGB Gewerkschaften auf dem ehemaligen Gebiet der DDR und sorgte sich vor allem um die sozialen Interessen der von Arbeitslosigkeit bedrohten und betroffenen Menschen. Gunter Rose war als ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht und seit Anfang der 90`er Jahre wurde er als selbstständiger Rechtsanwalt mit einer Kanzlei, Unter den Linden in Berlin, tätig.

Sehr frühzeitig unterstützte er die Gründung und weitere Tätigkeit der heutigen Gesellschaft für Arbeit und Soziales ehrenamtlich und selbstlos. Er genoss im hohen Maße das Vertrauen der Mitglieder, wurde zum ehrenamtlichen Vorstand und später zum Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt. Gegenwärtig ist er Mitglied des Kuratoriums.

Karlheinz Ziegler

ist ausgebildeter Versicherungskaufmann und absolvierte ein Studium als Diplom-Sozialpädagoge. In der Wendezeit war er im Auftrag der damaligen Gewerkschaft ÖTV in Thüringen tätig: Rechtsberatung, Vertretung vor den Arbeitsgerichten, Aufbau der DGB-Gewerkschaften vor Ort. Ab 1996 baute er zusammen mit Thüringer Kolleginnen und Kollegen eine Modelleinrichtung zur Integration geistig behinderter Menschen in Wickersdorf, Kreis Saalfeld, auf. Er ist zurzeit Vorsitzender des dortigen Trägervereins. Er engagierte sich auch entwicklungspolitisch beim Aufbau von sozialen Einrichtungen in Ghana und Polen. Schon während dieser Zeit lernte er die Gesellschaft für Arbeit und Soziales und deren Vorstand, Siegfried Unger, kennen. Er engagierte sich dort als Mitglied. Ab 2013 ist er auf Honorarbasis bei der GefAS tätig. Die Mitgliederversammlung wählte ihn im Februar diesen Jahres in das Kuratorium. Dort nimmt er die Funktion des Vorsitzenden ein.

Karlheinz Ziegler war langjährig als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Bamberg tätig. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande.

Monika Huschenbett

von 1973 bis 1978 Studium der Mathematik in Odessa, damals Sowjetunion, heute Ukraine.

Nach Tätigkeiten im Bauwesen und Fernmeldebau in den 80-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts war ich ab 1990 für die Telekom resp. vorher Deutsche Bundespost Telekom in verschiedenen Fachbereichen und Projekten unterwegs.

Parallel habe ich seit 1990  Kommunalpolitik im Kreistag der Landkreises Fürstenwalde, danach Landkreis Oder-Spree als Mitglied der Partei PDS/ PDS.LINKE/Die.LINKE praktiziert. Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Fraktionstätigkeit war dabei das Engagement für sozial Benachteiligte, Geringverdiener, Kinder, Jugendliche und Senioren. Unser Einsatz als Fraktion hat sich insbesondere mit Einführung der HartzIV-.Gesetzgebung und Umsetzung im Rahmen des kommunalen Jobcenters des Landkreises Oder-Spree intensiviert.

Von 2010 bis 2017 konnte ich manche Vorhaben zum Beispiel im Bildungsbereich als Amtsleiterin in der Verwaltung des Landkreises Oder-Spree mit zur Umsetzung bringen.

Vor allem im Kontext des starken Flüchtlingszustromes in den Jahren 2014 bis 2016 lag ein starker Fokus meiner Tätigkeit auf der Schaffung und Beschaffung menschenwürdiger Unterkünfte und Betreuungsoptionen für die bei uns angekommenen Menschen.

Seit 2017 bin ich im Vor- bzw. Ruhestand, dabei weiterhin kommunalpolitisch aktiv in der Gemeinde Rüdersdorf und im Landkreis Märkisch-Oderland.

Seit Mai 2018 bin ich ordentliches Mitglied der GefAS und im November 2018 wurde ich in das Kuratorium gewählt.